
Zum Beispiel: Multimedia und Interactive
Komplexe Themen in interaktive Erlebnisse verwandeln
Eine interaktive Installation hat kein Publikum, sondern Besucher, die eingreifen. Vier Messe-Exponate für IBM: Green IT, Smarter Cities, Smarter Planet und eine Krankengeschichte als interaktive Erlebnisse.
Ein Film läuft ab, ein Theaterstück wird gespielt – bei beiden schaut man zu. Eine interaktive Installation funktioniert anders. Hier gibt es kein Publikum, sondern Besucher, die berühren, auswählen, sich bewegen, und das Exponat antwortet. Das verändert die Schreibaufgabe von Grund auf: Man schreibt keine Geschichte, die abläuft, sondern eine, die auf das reagiert, was der Besucher tut.
Green Responsibility Fountain
»Green IT« war das Leitthema der CeBIT 2008: nicht nur die Frage, wie IT selbst energieeffizienter wird, sondern welche Rolle sie in Umweltprojekten spielt – von der Verkehrssteuerung bis zur Wasserversorgung. Der Green Responsibility Fountain erzählte Projektgeschichten aus aller Welt und verwandelte sie in eine Flut aus Bildern, Licht und Bewegung.
Für mich war es die erste CeBIT als Headwriter, verantwortlich für eine ganze Reihe von Showcases – und dieser war der spektakulärste. Komplexe Vorgänge mussten im schnellen Bilderstrom verständlich bleiben.
Headwriter: Helmut Barz · Kunde: IBM (CeBIT 2008) · Produktion: CPP Studios

Smarter Cities – Interaktive Ausstellung
Schwerpunkt der CeBIT 2010 war »Smarter Cities«: Wie macht IT Städte sicherer, energieeffizienter, verkehrsflüssiger? Die Installation setzte das in zahlreiche interaktive Elemente um – darunter überlebensgroße Bildschirme, auf denen die Besucher mit einem Schauspieler in Interaktion treten konnten.
Inhaltsentwicklung und Text: Helmut Barz · Kunde: IBM (CeBIT 2010) · Produktion: CPP Studios
Smarter Planet – Ring
2011 war IBMs »Smarter Planet« vom Slogan zur Realität geworden. Der Ring war ein interaktives Messe-Exponat: aufmerksamkeitsstark, aber nicht bloß dekorativ. Auf 48 Bildschirmen und über eine iPad-Steuerung gab er Einblick in reale Lösungen – und führte die Zuschauer anschließend gezielt zu den passenden Informationsständen.
Ich entwickelte die Inhalte für das Objekt und gemeinsam mit Projektmanagerin Sandra Ellinger das Interaktionskonzept. Es musste für Vorübergehende sofort verständlich sein und ihnen zugleich größtmögliche Freiheit lassen.
Inhaltsentwicklung, Interaktionskonzept: Helmut Barz · Projektmanagement: Sandra Ellinger · Kunde: IBM (2011) · Produktion: CPP Studios

Der Medical Avatar
Wie lassen sich medizinische Daten besser verwalten und einfacher nutzbar machen? Die Installation gab darauf eine Antwort in Form einer Metapher: ein gigantischer Röntgenschirm, der nicht nur die nötige IT erklärte, sondern zugleich die Geschichte eines Patienten erzählte.
Meine Aufgabe war die Entwicklung und das Schreiben der Inhalte samt englischer Fassung – und dafür musste ich, medizinisch korrekt, eine vollständige Krankengeschichte erfinden. Ein Fall, der stimmen musste, bis in die Diagnosen, damit die Metapher trug.
Inhaltsentwicklung, Text, englische Fassung, medizinische Recherche: Helmut Barz · Kunde: IBM · Produktion: CPP Studios
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