
Translation Consulting
Mit durchdachter Pipeline zu hochwertigen deutschen Texten.
Übersetzungen & Transcreation mit System: Glossar, Stil, Prozess – und die richtige Rolle für menschliche Übersetzer, KI, Fachprüfung und Lektorat.
Kennen Sie das?
Fachbegriffe werden mal so, mal anders übersetzt. Aus »RAM« wird im schlimmsten Fall der »Widder«.
Jede Übersetzung fängt bei null an, weil niemand festhält, was schon gelöst wurde.
Es gibt keinen verbindlichen Stil, also gewinnt der lauteste Geschmack oder der Druck aus dem HQ.
Die fachliche Prüfung passiert zu spät, zu unsystematisch oder gar nicht.
Die lokalisierten Hilfe-Artikel hinken dem Produktstand hinterher.
»Billig übersetzt« ist am Ende teurer – durch Nacharbeit, Support-Tickets und Abstimmungsschleifen.
Das eigentliche Problem ist selten die einzelne schlechte Übersetzung. Es ist die fehlende Infrastruktur – das kleine Betriebssystem für mehrsprachige Kommunikation, das nie jemand aufgesetzt hat. Genau das baue ich mit Ihnen. Der Hebel ist nicht »billiger übersetzen«, sondern weniger Reibungsverlust im gesamten Prozess.
Wenn Sie dagegen einen einzelnen, strategisch wichtigen Text kulturell und emotional übertragen wollen, ist die Transcreation der richtige Ort. Hier geht es um die Pipeline, dort um den einzelnen Text.
Was bekommen Sie von mir?
Translation Consulting ist der Aufbau KI-gestützter Übersetzungsprozesse für Unternehmen, die von der Ergebnissen von Agenturen ebenso unglücklich sind wie mit dem Output von DeepL oder ChatGPT. Ich entwickele mit Ihnen gemeinsam das System, mit dem Ihr Team selbst belastbare Übersetzungen erstelle.
Die Bausteine, je nach Bedarf:
Glossar und Terminologie – der verbindliche Begriffs-Kern
Stilanalyse und Markenstimmen-Profil – damit nicht der lauteste Geschmack entscheidet
Pipeline-Design – welches Werkzeug an welcher Stelle, mit welcher Übergabe
Prompt-Entwicklung und Mitarbeiterschulung
Qualitätssicherungs-Layer – klare Prüfrollen und Schwellen
Für wen arbeite ich?
B2B-SaaS- und Softwareunternehmen mit internationaler Nutzerbasis, deutscher Lokalisierung und gewachsenen UI- und Help-Center-Inhalten – hier hängen UI, Hilfe und Marketing direkt zusammen, und Fehler sind für Nutzer sichtbar
Marketing- und Content-Verantwortliche in internationalen Unternehmen, deren DACH-Kommunikation aus dem US- oder HQ-Kontext nicht sauber lokalisiert wird
exportorientierte Tech- und Industrie-Mittelständler ohne eigene Sprachabteilung
Agenturen mit Tech-Kunden, die eine KI-gestützte Übersetzungs-Pipeline aufbauen wollen, aber die Substanz dafür nicht im Haus haben
Wenn Ihr Übersetzungsvolumen klein und einmalig ist, ist eine Pipeline-Beratung Overkill. Dann schauen Sie besser auf der Transcreation-Seite oder direkt auf der englischen Landing Page.
Wie arbeite ich?
Der Einstieg ist fast immer eine Diagnose, dann wird gebaut:
1
Audit – Ich sehe mir fünf bis zehn repräsentative Texte an (Website, UI-Strings, Help-Artikel, Produkt- und Marketing-Texte) und analysiere Ihren Ist-Prozess: Terminologie, Konsistenz, Stil, Aktualität, KI-Eignung, Review, Tool-Brüche. Ergebnis: eine klare Diagnose und ein priorisierter Maßnahmenplan.
2
Workflow-Blueprint – der Zielprozess: Rollenmodell, Textklassen, Glossar- und Terminologie-Konzept, Stil-Minimum, Review-Checklisten, Qualitätsschwellen, Tool-Anforderungen.
3
Pilotprozess – der neue Workflow an echtem Material, mit messbaren Größen: Durchlaufzeit, Fachkorrekturen, Wiederholungsfehler, Terminologie-Konsistenz.
Diagnose-Workshops, Schulungen und die Pilot-Begleitung mache ich auf Wunsch bei Ihnen vor Ort – mit dem mobilen 5G-Arbeitsplatz. Und weil die ganze Leistung von der Frage lebt, wo KI hilft und wo sie gefährlich wird: Wie ich KI einsetze, steht offen in meiner KI-Richtlinie.
Was haben Sie am Ende in der Hand?
Eine klare Diagnose Ihrer größten Schwachstellen, priorisiert nach Wirkung und Aufwand
Glossar, Style Guide, Review-Rollen und eine sinnvolle, sichere KI-Nutzung
Die Entscheidung, welche Textarten KI-gestützt laufen können und welche menschliche Transcreation brauchen
Konkrete nächste Schritte für einen belastbaren Übersetzungsprozess
Wo meine Beratung aufhört: Prozess vor Plattform, Spracharchitektur vor Tool-Auswahl. Ich konzipiere und begleite den Aufbau eines praxistauglichen Prozesses. Tiefe technische Implementierung, IT-Security, Datenschutzprüfung oder komplexe Systemintegration gehören – wo nötig – zu spezialisierten Partnern, nicht zu mir.
Warum sollten Sie mir mir arbeiten?
KI-gestützte Übersetzungsprozesse sind bei mir kein Buzzword, sondern Handwerk, das ich mir in mehr als zwei Jahrzehnten Tätigkeit als Übersetzer angeeignet habe. Ich arbeite selbst nach dem Prinzip AI-in-the-Loop und habe die MMAI-Fortbildung mit zertifizierter KI-Kompetenz (Art. 4 EU-KI-VO) abgeschlossen. Zudem kenne ich aus der Arbeit für Kunden wie Criteo das SaaS- und Ad-Tech-Umfeld genau – die Schnittstelle, an der UI, Help-Center und Marketing zusammenhängen. Kurz: »ChatGPT plus Praktikant« ist keine Pipeline – und ich weiß, wo der Unterschied liegt.
Sie brauchen eine belastbare Übersetzungs-Pipeline?
Der Einstieg ist ein kompaktes Audit Ihres Übersetzungsprozesses: konkrete Schwachstellen, ein priorisierter Maßnahmenplan. Schreiben Sie mir kurz, wie Ihr Übersetzungsalltag heute aussieht – dann klären wir im Diagnose-Gespräch Ist-Zustand, Volumen und Tool-Stack.
Fragen und Antworten (FAQ)
Übernehmen Sie auch die technische Umsetzung?
Nein. Ich konzipiere den Prozess und begleite seinen Aufbau: Rollen, Textklassen, Glossar, Stilvorgaben, Prüfschritte und die Frage, wo KI eingesetzt wird.
Tiefe Systemintegration, IT-Sicherheit und die datenschutzrechtliche Prüfung gehören zu spezialisierten Partnern. Prozess vor Plattform, Spracharchitektur vor Tool-Auswahl. Das sage ich lieber vorher als hinterher.
Was bedeutet zertifizierte KI-Kompetenz nach Artikel 4 der EU-KI-Verordnung?
Artikel 4 der europäischen KI-Verordnung verpflichtet Unternehmen dazu, für ausreichende KI-Kompetenz der Personen zu sorgen, die in ihrem Auftrag KI-Systeme einsetzen. Gemeint ist die Fähigkeit, KI sachkundig einzusetzen und ihre Chancen wie Risiken einzuschätzen.
Meine Fortbildung »Master Management with AI« bescheinigt diese Kompetenz. Für Sie ist das vor allem dann relevant, wenn Sie KI-gestützte Prozesse aufsetzen und dabei nachweisen müssen, dass die Beteiligten wissen, was sie tun.
Übersetzen Sie auch Benutzeroberflächen und Hilfe-Texte?
Ja. Oberflächentexte, Menüs, Fehlermeldungen, Tutorials und Help-Center-Artikel gehören zum Kerngeschäft, weil dort Sprache und Produkt unmittelbar zusammenhängen.
Zu unterscheiden ist das vom Schreiben solcher Texte von Grund auf. Ich übertrage vorhandene Oberflächentexte, ich konzipiere sie nicht neu. Der Weg dafür führt über die englischsprachige Seite: https:///translations.helmut-barz.com
Was unterscheidet Translation Consulting von Übersetzung und Transcreation?
Der Gegenstand. Bei Übersetzung und Transcreation bekommen Sie einen fertigen Text. Beim Translation Consulting bekommen Sie das System, mit dem Ihr Team selbst belastbar übersetzt.
Die Faustregel: Geht es um einen einzelnen, strategisch wichtigen Text, ist die Transcreation der richtige Weg. Geht es um Volumen, das regelmäßig anfällt und heute Reibungsverluste erzeugt, ist es die Pipeline.
Woran erkenne ich einen schlechten Übersetzungsdienstleister?
An vier Anzeichen. Er nennt einen Preis, ohne den Text gesehen zu haben. Er berät nicht, sondern nimmt entgegen. Er liefert maschinelle Rohübersetzung ohne menschliche Prüfung. Und er stellt Ihnen einen Ansprechpartner, der die Zielsprache selbst nicht spricht.
Ein gutes Gegenzeichen ist unbequem: Wer viel fragt, bevor er anfängt, hat verstanden, worum es geht.
Kann man Keywords einfach übersetzen?
Nein, und das ist einer der häufigsten Fehler bei internationalen Websites. Suchverhalten ist kulturell geprägt, nicht sprachlich ableitbar.
Ein Beispiel: Case Study wird korrekt zur Fallstudie. Gesucht wird im deutschen Markt aber eher nach Anwenderbericht oder Kundenstory. Die Übersetzung ist richtig, und die Seite wird trotzdem nicht gefunden. Was es braucht, ist eine eigene Keyword-Recherche für den Zielmarkt.
Arbeitsproben
Noch habe ich hier keine Use Cases, die ich vorstellen kann – aber ich arbeite daran. Doch überzeugen Sie sich doch in der Zwischenzeit von meiner Arbeit als Übersetzer und Transcreator.
Zum Beispiel: Transcreation
Sprachen wechseln. Kulturen auch.
Übertragungen, bei denen die Wirkung zählt, nicht die Worttreue. Beispiele über mehrere Textarten hinweg, jeweils zweisprachig belegt.
Leitfäden
Wertvolle Informationen für Ihre Unternehmenskommunikation. Ohne Gate und kostenlos, aber nicht umsonst.
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